Sie sind hier:
  • Mehr Güter auf der Schiene – mehr Lärmschutz für die Menschen

Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Mehr Güter auf der Schiene – mehr Lärmschutz für die Menschen

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltung 'Lärmschutz konkret: Bahnlärm in Bremen'

01.12.2014

Umwelt- und Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse eröffnete heute (1. Dezember 2014) die Informationsveranstaltung ‚Lärmschutz konkret: Bahnlärm in Bremen' in der Bremischen Bürgerschaft. Die Veranstaltung machte die hohe Bedeutung des Schutzes vor Lärm verursacht von Eisenbahnen des Bundes deutlich. Bürgerinnen und Bürger und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, rund 130 Personen, diskutierten zu Lärmschutzmaßnahmen entlang der Bahnschienen im Land Bremen. Ausgerichtet wurde die Informationsveranstaltung vom Bremer Umweltressort, dem Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik (ALD), der Bundesvereinigung gegen Schienen-Lärm und dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

"Lärm ist ein relativ junges Thema in der Umweltdebatte – fest steht dennoch: Lärm kann krank machen. Um die Bürgerinnen und Bürger vor dieser Gefahrenquelle weithin zu schützen, hat das Land Bremen bereits freiwillig viel für einen Lärmschutz entlang der Eisenbahnschienen getan. Gleichwohl wollen wir mehr gegen Bahnlärm tun und weitere Schutzmaßnahmen umsetzen. Es gilt den Spagat zu schaffen zwischen mehr Lärmschutz für die Menschen und einem zunehmenden Güterschienenverkehr im Sinne nachhaltiger, ökologischer Mobilität", sagte Umwelt- und Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse im Rahmen der Veranstaltung.

Für mehr Lärmschutz ist bereits viel geschehen: Der Lärmaktionsplan für Bremen wurde u.a. neu aufgestellt und etliche Kilometer Lärmschutzwände hat der Bund entlang der Schiene gebaut. In diesem Jahr endete die letzte Sanierungsmaßnahme des Bundes in Bremerhaven. Da diese nicht ausreichend sind, saniert die Stadt nun auf kommunaler Ebene weiter. Diese Aufforderung gibt es auch für die Stadt Bremen. Dies macht deutlich, dass sich Lärmschutz an Eisenbahnen des Bundes nicht länger nur zwischen Bund und Deutscher Bahn abspielt sondern die Städte Bremen und Bremerhaven auch mitgestalten wollen, um so die Lebensqualität zu verbessern. Hierfür sind die Kommunen auf eine engere Zusammenarbeit mit Bund und Bahn angewiesen. Die Veranstaltung zeigte dabei, wie vielschichtig das Thema Lärmschutz sein kann und aus welchen Blickwinkeln sich das Thema betrachten lässt. Diskutiert wurden vor allem über die Entwicklungen der letzten Jahre und ob die eingeleiteten Maßnahmen noch Minderungspotenziale für die Zukunft aufweisen.