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Der Senator für Kultur

Krieg im Plakat - Aufrufe und Plakate 1914 - 1918

Eine Ausstellung des Staatsarchivs Bremen - Eröffnung am Montag, 28.Juli um 17.30 Uhr

24.07.2014
Flyer zur Ausstellung
Flyer zur Ausstellung

Das Staatsarchiv Bremen widmet der Werbung und Propaganda im Ersten Weltkrieg eine eigenen Ausstellung: In bis dato ungekanntem Ausmaß wurde vom August 1914 bis zum Kriegsende 1918 Einfluss auf die Stimmung in der Bevölkerung genommen wurde.
Zu sehen sind Plakate und Aufrufe aus den reichhaltigen Beständen des Staatsarchivs Bremen, die vom Aufruf des Kaisers zum Kriegsbeginn 1914 bis zu den Durchhalteparolen gegen Kriegsende den Verlauf dokumentieren. Sie werden erstmals in diesem Umfang im Original gezeigt.

Zur Mobilisierung wurden im Ersten Weltkrieg reichsweit Werbetextende und –grafiker eingesetzt, die Spendenaufrufe, Anleihewerbung und Kriegspropaganda entwarfen. Auch in Bremen nahmen Künstlerinnen und Künstler in lokalen Kampagnen an derartigen patriotischen Wettbewerben teil und schufen teils beeindruckende Werke.
Front und Heimat, Werbung und Propaganda, Wahrheit und Lüge bilden in den Plakaten des Ersten Weltkrieges eine fragwürdige Symbiose, die vieles über den Blick der Deutschen auf "ihren" Krieg aussagt.
Selbstbild und Feindbild sprechen aus diesen Dokumenten unmittelbar auf den heutigen Betrachter.

Die Ausstellung wird am Montag, 28. Juli 2014 um 17.30 Uhr eröffnet, sie ist vom 29. Juli bis zum 17. Oktober 2014 jeweils zu den Öffnungszeiten des Staatsarchivs (Mo., Di., Fr. 9.00-16.00 Uhr; Mi, Do. 9.00–18.00 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter www.staatsarchiv.bremen.de

Foto: Staatsrachiv