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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Bremen belegt vierten von 15 Plätzen im ADAC-Monitor "Mobil in der Stadt"

29.11.2017

Bremen hat in dem ADAC-Monitor "Mobil in der Stadt" zur Zufriedenheit mit dem Verkehr in Deutschlands 15 größten Städten den vierten Platz belegt. Damit liegt die Hansestadt in der Gesamtplatzierung vor Städten wie München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart oder auch Nürnberg. Lediglich Dresden, Leipzig und Hannover schnitten noch besser ab.

Erhoben wurden die Werte mit insgesamt 24.082 Screeninginterviews einer bundesweiten, bevölkerungs-repräsentativen Befragung, daraus 9.336 Interviews zur Zufriedenheit mit der Mobilität in den untersuchten Städten (mindestens 600 Interviews pro Stadt). Befragt wurde die Zufriedenheit der Nutzer der Fortbewegungsarten Pkw (private Nutzung als Fahrer), ÖPNV, Fahrrad (private Nutzung) und zu Fuß (Wege von mindestens 300 Meter Länge auf öffentlichen Straßen).

Bei der Bewertung durch Radfahrer und Radfahrerinnen kam Bremen sogar auf den dritten Rang. Bei Pkw und ÖPNV liegt die Hansestadt wie beim Gesamtranking auf Platz vier. Lediglich beim Fußverkehr musste Bremen Abstriche machen und landete auf Platz neun. Allerdings lagen in diesem Bereich die vorderen neun Städte lediglich um zehn von maximal 100 möglichen Punkten auseinander.

Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse zeigte sich über das Ergebnis hoch erfreut: "Der vierte Platz zeigt uns, dass wir mit Bremens Verkehrsentwicklung auf dem richtigen Weg sind. Die Ausgewogenheit unseres Verkehrsentwicklungsplans wird hierin deutlich. Diese Platzierung ist aber auch Ansporn, die eingeschlagene Linie beizubehalten und das Verkehrssystem in Bremen und umzu gemeinsam und zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Unser erklärtes Ziel bleibt daher die im Verkehrsentwicklungsplan beschlossene Stärkung des Umweltverbundes bestehend aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr. Dadurch verbessern wir zugleich die Situation auf den Straßen für den verbleibenden Auto- und hier vor allem für den Wirtschaftsverkehr."

Bremen hatte diesen Kurs im Verkehrsentwicklungsplan 2025 in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitet und in der Bürgerschaft vor drei Jahren einstimmig verabschiedet. Der Verkehrsentwicklungsplan wurde im Jahr 2015 von der EU Kommission mit dem SUMP-Award für Nachhaltige Verkehrsplanung ausgezeichnet; er wird von vielen Städten in Deutschland und Europa aufgrund des vorbildlichen Prozesses als Vorlage für deren Verkehrsplanung angewendet. Lohse weiter: "Bremen setzt jetzt konkret auf den Ausbau von Fahrradpremiumrouten und Straßenbahnlinien sowie auf weitere Verbesserungen für Fußgängerinnen und Fußgänger etwa durch Querungshilfen und bessere Ampelschaltungen. Einen wesentlichen Beitrag zur Entflechtung der unterschiedlichen Verkehrsarten und zur Entlastung der Stadtstraßen wird der Ringschluss der Bremer Stadtautobahn A 281 in den kommenden Jahren mit sich bringen." Das Verkehrsressort wird die Studie jetzt genau analysieren, um weitere Aspekte zur Verbesserung des Verkehrs daraus zu gewinnen.

Alle Ergebnisse der Untersuchung des ADAC-Monitors 2017 finden Sie hier:

https://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/fachinformationen/stadtverkehr/monitor_mobil.aspx?quer=monitor

https://www.bauumwelt.bremen.de/verkehr/verkehrsentwicklungsplan-5586

https://www.bauumwelt.bremen.de/verkehr/nachhaltige_mobilitaet_fuer_menschen_und_gueter-53233