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Zwei Bundesministerien zeichnen die Universität Bremen aus

Preisverleihungen in Berlin für „familienfreundliche“ und „umweltfreundliche“ Universität


Große Auszeichnungen für die Universität Bremen: Am 10. Juni überreichte Staatssekretärin Katharina Reich vom Bundesumweltministerium Uni-Kanzler Gerd-Rüdiger Kück die Urkunde für den 2. Platz beim bundesweiten Wettbewerb: „Effizient mobil“. Damit nicht genug: Heute, am 11. Juni erhielt er von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder das Zertifikat „familiengerechte Hochschule“. Die Auszeichnungen belegen nachdrücklich, dass die Uni Bremen bei ihren Anstrengungen auf den Feldern „Umwelt“ und „Familie“ sehr erfolgreich agiert.

Die Universität Bremen wurde bereits zum zweiten Mal als familiengerechte Einrichtung ausgezeichnet. Sie erhält damit die Bestätigung des Zertifikats "audit familiengerechte hochschule", das von der Hertie-Stiftung vergeben wird. Gerd-Rüdiger Kück, Kanzler der Universität Bremen nahm die Auszeichnung in Berlin entgegen. Bereits vor drei Jahren erhielt die Uni Bremen das Grundzertifikat "audit familiengerechte hochschule", zusammen mit 24 anderen Hochschulen. In der Re-auditierung wurde jetzt überprüft, ob die guten Ideen und Absichten auch in den Hochschulen umgesetzt wurden – neben der Universität Bremen konnten sich nur vier andere Hochschulen bei der Überprüfung behaupten.

Die Universität Bremen bietet Universitätsangehörigen mit Kindern verschiedene familienorientierte Angebote. Das eigens dafür entwickelte Webportal mit Beratungsangeboten für Studierende, Uni-Angestellte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird kontinuierlich gepflegt und um neue Informationen ergänzt. Der von der Universität eingerichtete „Solidaritätsfonds“ für Studierende mit Kindern zur Überbrückung von finanziellen Engpässen hat sich bewährt und wird fortgeführt. Die Flexibilisierung der Studienprogramme und der weitere Ausbau von e-learning-Angeboten im Studium sollen zu mehr Freiräumen für Studierende mit Familienaufgaben führen. Das Kinderbetreuungsangebot für Studierende und Uni-Angehörige wurde deutlich ausgeweitet. Dazu gehört auch das Angebot zur Kinderbetreuung während wissenschaftlicher Tagungen. „Das Wichtigste ist aber“ so Dr. Martin Mehrtens, Projektleiter und Dezernent der Universität Bremen, die Führungskräfte für ihre neuen Aufgaben zu sensibilisieren. Denn Familienaufgaben benötigen einerseits Planung und Verlässlichkeit und andererseits natürlich auch Freiraum für Notfälle. Das muss innerbetrieblich aufgefangen werden und gehört zu familiengerechtem Führungshandeln.“

Beim bundesweiten Wettbewerb „Effizient mobil“ des Bundesumweltministeriums präsentieren Betriebe, Kommunen und Bildungseinrichtungen aus ganz Deutschland ihre Mobilitätsmanagementkonzepte. Der 2. Platz ging an die Universität Bremen für ihr neues Konzept im Mobilitätsmanagement mit dem Ziel, die CO2-Bilanz zu reduzieren und zu einer klimaneutralen Universität zu werden. Zu den konkreten Ideen gehören beispielsweise eine neue Internetplattform für Fahrgemeinschaften oder auch eine Umfrage zu individuellen Bus- oder Straßebahnanbindungen, um gegebenenfalls auf neue Haltestellen hinzuwirken. „Die Universität Bremen hat sich das Ziel gesetzt, ihre CO2-Bilanz kontinuierlich zu verringern“, so Gerd- Rüdiger Kück. „Umweltmanagement und Ökostrom sind inzwischen Routine geworden. Wir sind auf gutem Wege eine umweltfreundliche Universität zu gestalten – der 2. Platz ist eine schöne Anerkennung dafür.“