Die Aufschrift "20*C+M+B+26" (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus) schmückt seit heute (5. Januar 2026) den Eingang des Bremer Rathauses - Zeugnis des Besuchs von rund 100 Sternsingerinnen und Sternsinger bei Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Der griff im weiteren Verlauf des Besuchs auch selbst in die Saiten seiner Gitarre und sang mit den Kindern und Jugendlichen.
Noch in der Eingangshalle überbrachten die Sternsinger des Katholischen Gemeindeverbandes Bremen ihre Grüße. Danach gingen sie zusammen mit dem Bürgermeister in die Obere Rathaushalle, wo das diesjährige Motto der Sternsinger vorgestellt wurde: "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit." Damit richtet die Sternsingeraktion den Blick nach Bangladesch. Dort ist Kinderarbeit noch immer weit verbreitet, die Schätzungen gehen bis in die Nähe von zwei Millionen Kindern, viele davon sogar unter besonders schweren und gefährlichen Bedingungen.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Der Besuch der Sternsinger ist für mich immer wieder ein ganz besonderer Termin – auch weil die Jungen und Mädchen immer auf ein ganz besonderes Anliegen aufmerksam machen. So wie in diesem Jahr auf die Kinderarbeit, die weltweit immer noch ein riesiges Problem ist. Kinder müssen lernen, Kinder müssen spielen. Stattdessen aber sitzen viele tausend Kinder den ganzen Tag in einer staubigen Fabrik. Das dürfen wir nicht hinnehmen, das müssen wir anprangern, so wie die Sternsinger das heute gemacht haben. Ich freue mich deshalb jedes Jahr auf den Besuch der Sternsinger. Denn der ist ein wichtiges Zeichen von Solidarität unter Kindern."
Hintergrund:
Seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion der Sternsinger zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,3 Milliarden Euro wurden seit dem Start der Aktion bisher gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Integration. Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Mehr dazu: www.sternsinger.de
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