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Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Norddeutscher Wissenschaftspreis 2026 ausgeschrieben

Auszeichnung für herausragende länderübergreifende Forschungsprojekte in den Lebenswissenschaften

26.01.2026

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2026 ist jetzt ausgeschrieben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der Lebenswissenschaften (Life Sciences) können sich ab sofort (Montag, 26. Januar 2026) mit länderübergreifenden Kooperationsprojekten bewerben. Gesucht werden Arbeiten mit hohem wissenschaftlichem Niveau, die in Zusammenarbeit von Einrichtungen aus mindestens zwei norddeutschen Bundesländern entstanden sind.

Ausgezeichnet werden Kooperationsprojekte aus dem gesamten Spektrum der Life Sciences – sowohl bereits laufende als auch geplante Vorhaben. Dazu zählen unter anderem biologische Disziplinen wie marine Biologie und Ökologie sowie die Biotechnologie. Angesprochen sind ebenso gesundheits- und medizinwissenschaftliche Fachrichtungen, darunter Epidemiologie, Versorgungsforschung und Public Health sowie digitale Medizin, Medizintechnik und Medizininformatik. Es gilt die Zuordnung der Fächer zu den Lebenswissenschaften durch die Fächersystematik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Dabei können Projekte von der Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung berücksichtigt werden.

Die Bremer Wissenschaftssenatorin Henrike Müller betont die Bedeutung des Preises für den Wissenschaftsstandort Bremen und den Norden insgesamt: "Mit dem Norddeutschen Wissenschaftspreis setzen wir als norddeutsche Länder gezielte Impulse für eine noch engere Forschungskooperation. Ich ermuntere alle Wissenschaftler:innen im Land Bremen, sich mit Kooperationsprojekten aus den Life Sciences für den Preis zu bewerben. Die Auszeichnung bietet eine hervorragende Gelegenheit, die herausragenden Kompetenzen Bremens – von der marinen Biologie bis zu den Gesundheitswissenschaften – sichtbar zu machen. Klar ist: Spitzenforschung hat im Land Bremen und im Norden einen festen Platz. Diese Stärke zeigen wir selbstbewusst nach außen."

Voraussetzung für eine Auszeichnung sind eine hohe wissenschaftliche Exzellenz sowie ein erkennbarer Beitrag zur Stärkung der norddeutschen Wissenschaftsnetzwerke und zu deren nationaler und internationaler Sichtbarkeit. An den Projekten müssen Einrichtungen aus mindestens zwei norddeutschen Bundesländern beteiligt sein, darunter mindestens eine staatliche norddeutsche Hochschule. Darüber hinaus können auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie weitere Institutionen eingebunden werden.

Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von insgesamt 250.000 Euro dotiert. Es können mehrere Projekte ausgezeichnet werden, das Preisgeld wird entsprechend aufgeteilt.

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis wird gemeinsam von den Ländern Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen vergeben. Ausrichter ist in diesem Jahr das Land Mecklenburg-Vorpommern.

Der Einsendeschluss ist der 17. April 2026. Die offizielle Preisverleihung ist für September 2026 vorgesehen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung, zu den Teilnahmevoraussetzungen und zum Antragsverfahren sind online abrufbar unter www.norddeutscher-wissenschaftspreis.de

Ansprechpartnerin für die Medien:
Ina Schulze, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96 269, E-Mail: ina.schulze@umwelt.bremen.de