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Der Senator für Kinder und Bildung

Bremens Schulen auf stabilem Kurs

Rund 200 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt

28.01.2026

Der Senator für Kinder und Bildung stellt zum 1. Februar 2026 exakt 197 Lehrkräfte ein. Damit wird eine wichtige Lücke geschlossen: Bereits zum Schuljahresbeginn 2025 waren die Planstellen an den allgemeinbildenden Schulen überwiegend besetzt, nun folgt Verstärkung.

Staatsrat Torsten Klieme: "Den Lehrkräftemangel als generelles und flächendeckendes Problem bekommt Bremen immer besser in den Griff. Zukünftig wird es deutlich mehr um die Deckung spezifischer Bedarfe in Schularten, Fächern und Regionen gehen. Wir werden jetzt gezielt dort nachsteuern, wo echte Lücken bestehen. Wir stärken die Schulen mit den größten Bedarfen – insbesondere in Mangelfächern wie Mathematik, Informatik, Chemie, Physik, Sport, Musik und Sonderpädagogik.".

Die Personalsituation an Bremens Schulen hat sich seit 2020 sichtbar verbessert. Das Land Bremen hat entschlossen auf den bundesweiten Lehrkräftemangel reagiert und mit einem Bündel an Maßnahmen frühzeitig gegengesteuert. Durch eine deutliche Ausweitung der Plätze im Vorbereitungsdienst am Landesinstitut für Schule (LIS) sowie erfolgreiche Quereinstiegsprogramme wie "Back to School" konnten zahlreiche neue Lehrkräfte gewonnen werden. Allein im Jahr 2025 wurden 258 Lehrkräfte neu eingestellt, zusätzlich haben 459 Referendarinnen und Referendare ihre Ausbildung begonnen.

Besonders profitiert Bremerhaven: Rund 30 Prozent der jeweils neuen Referendarinnen und Referendare starten dort ihre Ausbildung und tragen damit nachhaltig zur Stabilisierung der Schullandschaft bei.
Mit Blick auf den weiteren Ausbau des Ganztagsangebots und steigende Schülerzahlen durch Zuzüge bleibt der Personalbedarf in Bremen dennoch hoch.

"Der Ausbau des Ganztags und weiter steigende Schülerzahlen bedeuten, dass wir auch in Zukunft gut ausgebildete Lehrkräfte brauchen. Gleichzeitig fehlen auch in anderen Bundesländern Fachkräfte. Wer sich heute für ein Lehramtsstudium entscheidet, wählt einen gesellschaftlich wichtigen Beruf mit guten Perspektiven – in Bremen und darüber hinaus", betont Staatsrat Klieme.

In Bremen haben künftig besonders Referendarinnen und Referendare gute Übernahmechancen, die flexibel sind und in prioritären Regionen wie Bremen-Nord oder Bremerhaven arbeiten wollen, sowie Bewerbende mit Mangelfächern.

Die Zahl der Ausbildungsplätze im Vorbereitungsdienst wird zu jedem Einstellungstermin über die Kapazitätsverordnung festgelegt. Dabei orientiert sich die Planung eng am tatsächlichen Lehrkräftebedarf und an den Ausbildungskapazitäten des LIS. So stellt Bremen sicher, dass die Lehrkräfteversorgung flexibel an die Bedarfe der Schulen angepasst werden kann.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin beim Senator für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de