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Senatskanzlei

69. Bremer Roland-Runde: Austausch und Zusammenhalt zwischen Bremen und Berlin

30.01.2026

Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien kamen am Donnerstagabend, 29. Januar 2026, in der Landesvertretung Bremen in Berlin zur 69. Bremer Roland-Runde zusammen. Die traditionsreiche Veranstaltung fand wie üblich am Vorabend der ersten Bundesratssitzung des Jahres statt und stand erneut im Zeichen bremischer Gastfreundschaft, föderalen Austauschs und persönlicher Begegnungen zwischen Bremen und Berlin.

Die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning, Bürgermeister Andreas Bovenschulte und die Rektorin der Uni Bremen und neue Kohlkönigin, Prof. Dr. Jutta Günther. (v.l.)
Die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning, Bürgermeister Andreas Bovenschulte und die Rektorin der Uni Bremen und neue Kohlkönigin, Prof. Dr. Jutta Günther. (v.l.) Foto: Landesvertretung Bremen

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Es ist immer wieder schön, wenn wir in der Hauptstadt nicht nur für den Grünkohl, sondern auch für unser Land und unsere beiden Städte werben können. Mein Dank gilt allen, die diese wunderbare Feier organisiert haben. Ich freue mich schon auf die 70. Roland-Runde im kommenden Jahr."

In seiner Rede griff Bovenschulte auch das Motto der bremischen Bundesratspräsidentschaft "VIELE STÄRKEN – EIN LAND" auf und übertrug es auf die Wahl der neuen Kohlkönigin. Die Entscheidung sei bewusst auf eine Persönlichkeit gefallen, die für wissenschaftliche Exzellenz, gesellschaftliche Verantwortung und Orientierung in bewegten Zeiten stehe. Zur neuen Kohlkönigin der 69. Bremer Roland-Runde wurde Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, gekrönt. "Jutta Günther hat sich sehr verdient um die Wissenschaft und Hochschulentwicklung in Bremen gemacht. Ihr Engagement für eine offene, demokratische und international vernetzte Wissenschaftslandschaft ist beeindruckend. Sie passt wunderbar zu unserem Leitmotiv der Bundesratspräsidentschaft."

Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa, Nancy Böhning, unterstrich in ihrem Willkommenswort die Bedeutung der Bremer Roland-Runde als lebendige Tradition und politisches Signal: "Die Bremer Roland-Runde steht für gelebten Föderalismus. Sie zeigt, wie wichtig Orte des Austauschs sind, an denen sich Länder, Bund und Gesellschaft auf Augenhöhe begegnen." Die Veranstaltung verbinde Tradition mit aktuellem Dialog und halte die Verbindung zwischen Bremen und Berlin lebendig.

Staatsrätin Nancy Böhning begrüßt die Gäste der 69. Bremer Roland Runde.
Staatsrätin Nancy Böhning begrüßt die Gäste der 69. Bremer Roland Runde. Foto: Landesvertretung Bremen

Die neue Kohlkönigin, Prof. Dr. Jutta Günther in ihrer Antrittsrede: "Ich freue mich über diese Ernennung und verstehe sie vor allem als Einladung: eine Einladung, Bremen hier in Berlin wissenschaftlich und kulturell präsent zu halten. Diese Ehre nehme ich gerne an. Die Universität Bremen selbst ist, wenn man so will, ein Grünkohl unter den Universitäten. Sie ist robust und sie bringt deutlich mehr mit, als man ihr auf den ersten Blick zutraut. Und wie beim Grünkohl gilt auch hier: Wenn frostige Zeiten kommen, dann schaffen wir es auch durch diese. Es macht stärker, widerstandsfähiger und am Ende sogar besser."

Die Bremer Roland-Runde bestätigte auch in ihrer 69. Ausgabe ihren besonderen Charakter als Treffpunkt für Austausch, Gespräche und Netzwerke. Sie verband politische Aktualität mit bremischer Tradition und setzte ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und den Dialog im föderalen System.

Die 69. Bremer Roland Runde in der Bremer Landesvertretung.
Die 69. Bremer Roland Runde in der Bremer Landesvertretung. Foto: Landesvertretung Bremen

Die Bremer Roland-Runde bot auch in diesem Jahr den Rahmen für eine Vernissage. In den Räumen der Landesvertretung Bremen wurde eine neue Ausstellung eröffnet, die sich thematisch mit Bremen und seiner kulturellen Vielfalt auseinandersetzt. Die Landesvertretung ist nicht nur politischer Ort, sondern lässt bewusst auch Raum für Kunst und Kultur sei. Ausstellungen wie diese trügen dazu bei, Bremen in Berlin in all seinen Facetten sichtbar zu machen und den Dialog über politische Fragen hinaus zu erweitern, so Staatsrätin Böhning. Die Ausstellung "Kunstwerke aus der Städtischen Galerie Bremen" ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9-16 Uhr und Freitag von 9-13 Uhr zugänglich. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

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