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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Teilhabe und Umweltschutz: Umweltwächter starten wieder in Bremen-Nord

16.02.2026

Comeback der Umweltwächter: Seit diesem Montag (16. Februar 2026) sind fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter in Bremen-Nord im Einsatz und unterstützen Bürgerinnen und Bürger dabei, bewusster mit der Umwelt umzugehen und weniger Müll achtlos wegzuwerfen. Die Umweltwächter beseitigen selbst Abfälle im öffentlichen Raum, sensibilisieren aber auch durch persönliche Ansprache die Anwohnenden.

Das vom Arbeit und Lernzentrum e.V. (alz) koordinierte Projekt hat in vorherigen Durchgängen bereits erfolgreich Menschen im Bürgergeldbezug den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht: Zuletzt wechselten Ende 2024 sechs von elf Umweltwächterinnen und -wächtern in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, zwei begannen eine Umschulung.

Fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter sind ab sofort in Bremen-Nord im Einsatz.
Fünf neue Umweltwächterinnen und -wächter sind ab sofort in Bremen-Nord im Einsatz. Foto: Sozialressort

Einsatz lohnt sich doppelt

Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, sagte bei der Begrüßung der neuen Umweltwächter: "Diese Zahlen zeigen: Der Einsatz lohnt sich doppelt, für die Teilnehmenden und für die Stadt. Bei den Umweltwächtern sehen wir ganz konkret, dass Beschäftigungsförderung wirkt. Hier bekommen Menschen echte Chancen auf Teilhabe und Arbeit." Gleichzeitig profitierten auch die Bremerinnen und Bremer, betonte die Senatorin. "Die Menschen haben zusätzliche Ansprechpartnerinnen und -partner zum Thema Müllbeseitigung und Sauberkeit. So werden auch die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl erhöht."

Susanne Hirsch, Geschäftsführerin des alz: "Ich freue mich sehr, dass die Umweltwächter wieder starten. Für mich verbinden sie aktiven Umweltschutz mit echter sozialer Teilhabe. Das Projekt schafft sichtbaren Nutzen für unsere Stadt und gibt Menschen die Chance, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und neue berufliche Perspektiven zu entwickeln. Es stärkt Selbstvertrauen, vermittelt Struktur und fördert Kompetenzen. Genau diese Verbindung aus Sinn, Verantwortung und Zukunftschancen macht die Umweltwächter für mich und das alz so wertvoll."

Die Umweltwächter werden im Jahr 2026 mit insgesamt 62.000 Euro aus Landes- und Projektmitteln gefördert (Personalkosten für die Projektumsetzung, Anleitung und Flankierung, Schließung der Lohnkostenlücke). Bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration wird derzeit geprüft, ähnliche Projekte in weiteren Stadtteilen umzusetzen. Gefördert wird seit drei Jahren auch ein Umweltwächter-Projekt bei der Abfalllogistik Bremen.

Achtung Redaktionen:
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Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de