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Senatskanzlei

Zweite Jugendbeirätekonferenz setzt klare Schwerpunkte für 2026

16.02.2026

Die Jugendbeirätekonferenz Bremen hat am Freitagabend (13. Februar 2026) zum zweiten Mal getagt und zentrale Themen für das Jahr 2026 beschlossen. Im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer kamen Delegierte aus den Jugendbeiräten und Jugendforen aller Stadtteile zusammen, um sich auszutauschen, abzustimmen und gemeinsam Beschlüsse zu fassen.

Die Jugendbeirätekonferenz ist die stadtweite Plattform für die demokratische Beteiligung junger Menschen in Bremen. Sie ermöglicht es, Anliegen und Interessen der Jugendlichen über Stadtteilgrenzen hinweg zu bündeln und wirksam zu vertreten. Für 2026 haben die Delegierten vier zentrale Themenbereiche priorisiert, die 2026 im Fokus stehen werden:

Die Sprecherinnen und der Sprecher der Jugendbeirätekonferenz: (v.li.) Sanya Zacko (Jugendforum Vahr), Jason Köster (Jugendbeirat Huchting) und Lilli Kubon ( Jugendforum Vahr).
Die Sprecherinnen und der Sprecher der Jugendbeirätekonferenz: (v.li.) Sanya Zacko (Jugendforum Vahr), Jason Köster (Jugendbeirat Huchting) und Lilli Kubon ( Jugendforum Vahr). Foto: Senatskanzlei
  • Verkehr und Sicherheit
    Die Jugendlichen wollen sich verstärkt für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum einsetzen. Besonders Angsträume im Dunkeln und Raserei vor Schulen wurden als dringende Probleme benannt. Die Delegierten planen, gefährliche Standorte zu sammeln und konkrete Maßnahmen zu entwickeln.
  • Mentale Gesundheit
    Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und der gestiegene Leistungsdruck durch Schulausfälle beschäftigen viele Jugendliche. Die Konferenz will sich für bessere Unterstützungsangebote und mehr Aufmerksamkeit für das Thema einsetzen.
  • Maßnahmen gegen Radikalisierung und Förderung von Medienkompetenz
    Die Delegierten fordern bessere Bildungsangebote zur Prävention von Radikalisierung und möchten Gegenangebote für Jugendliche, wie die Stärkung von Jugendhäusern, fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Medienkompetenz, insbesondere im Umgang mit Künstlicher Intelligenz, da Jugendliche hier als besonders schutzbedürftig gelten.
  • Sitzgelegenheiten und konsumfreie Aufenthaltsorte
    Ein zentrales Anliegen ist die Schaffung konsumfreier Orte für Jugendliche. Konkret wurde die Idee entwickelt, einen zentralen Lernort in der Innenstadt zu schaffen und hierfür Leerstände zu prüfen.

Mit diesen Beschlüssen setzt die Jugendbeirätekonferenz ein starkes Zeichen für die Mitgestaltung der Stadt durch junge Menschen. Die Ergebnisse der Beratungen werden nun in die weitere Arbeit der Jugendgremien und in den Austausch mit Politik und Verwaltung eingebracht.

Hintergrund

Die Jugendbeirätekonferenz Bremen wurde 2024 gegründet und bringt die Jugendbeiräte und Jugendforen der Stadtteile zusammen. Ziel ist es, die Beteiligung junger Menschen zu stärken, ihre Anliegen zu bündeln und die Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen zu verbessern.

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Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de