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Der Senator für Finanzen

Für eine schnelle und nutzerfreundliche Verwaltung

Senat beschließt Zustimmungsgesetz zum Noots-Staatsvertrag

17.03.2026

Bremen setzt mit dem Beitritt zum Noots-Staatsvertrag ein klares Zeichen für weniger Bürokratie und mehr Service. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sollen persönliche Daten und Nachweise künftig nur einmal an die öffentliche Verwaltung übermitteln müssen (Once-Only-Prinzip). Behörden können die bereits vorhandenen Daten und Dokumente zukünftig selbstständig abrufen und austauschen, statt sie erneut anzufordern.

Das National-Once-Only-Technical-System (Noots) ermöglicht als "Datenautobahn" die sichere sowie effiziente Vernetzung der Verwaltungsdaten. Auch eine Anbindung an europäische Systeme ist vorgesehen. Mit dem Noots wird ein flächendeckendes IT-System etabliert, das perspektivisch den gesamten Datenaustausch zwischen allen öffentlichen Stellen automatisiert, schnell, sicher und bürokratiearm ermöglicht. Der heute (17. März 2026) vom Senat beschlossene Gesetzentwurf dient der Zustimmung und damit Ratifikation des Noots-Staatsvertrages, die Bremische Bürgerschaft muss noch abschließend zustimmen.

Martin Hagen, der als Staatsrat beim Senator für Finanzen den Staatsvertrag im IT-Planungsrat von Bund und Ländern mitverhandelt hat, bewertet das Noots als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer digitalen Verwaltung: "Mit dem Noots-Staatsvertrag machen wir Verwaltungsvorgänge spürbar einfacher: Das System macht künftig mehr Behördengänge überflüssig und spart wertvolle Zeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Sie müssen ihre Nachweise dann nicht länger mehrfach einreichen. Vorausgesetzt natürlich, sie stimmen dem Datenaustausch zu. Auch die Verwaltung wird dadurch entlastet. Das baut Bürokratie ab, spart Zeit und erleichtert den Alltag der Menschen."

Ansprechpartner für die Medien:
Matthias Makosch, Pressesprecher beim Senator für Finanzen, Tel.: (0421) 361-94168, E-Mail: matthias.makosch@finanzen.bremen.de