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Senatskanzlei

Bürgermeister Bovenschulte: "Unser Sozialstaat sichert unsere Demokratie"

Tagung "Quo Vadis Sozialstaat" am 13. und 14. April 2026 in Bremen

14.04.2026

Unter dem Titel "Quo vadis Sozialstaat?" hatte das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Praxis nach Bremen eingeladen. Zwei Tage lang ging es um Herausforderungen und Zukunft der Sozialpolitik. Bürgermeister Andreas Bovenschulte eröffnete am Montagabend (13. April 2026) gemeinsam mit der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, Nicola Fuchs-Schündeln, eine Abendveranstaltung in der Oberen Halle des Rathauses. Zentrales Thema der Diskussion war, ob und wie Zuversicht für wirtschaftliche und soziale Reformen gestärkt werden kann.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte sagte anlässlich der Podiumsdiskussion: "Ohne einen Sozialstaat droht uns ein weiteres Abgleiten in oligarchische Strukturen. Das ist eine reale Gefahr für unsere Demokratie. Und: Eine Bevölkerung ohne Zukunftsvertrauen gewinnt man nicht für Innovation und Aufbruch, wenn man sie weiter verunsichert."

Er sehe die derzeitigen Entwicklungen mit großer Sorge. Gerade auch aus wirtschaftlicher Perspektive müsse ein anspruchsvolles Konzept des Sozialstaats gegen seine Gegner verteidigt werden. Wie sich für die Bewahrung der sozialen Demokratie politische Mehrheiten erzielen ließen, sei, so Bovenschulte weiter, eine offene Frage. Diese müsse nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und letztlich global beantwortet werden. Bovenschulte abschließend: "Meine vorläufige Antwort darauf ist: Aufstehen und weiterkämpfen!"

Hintergrund

Das Deutsche Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) wurde 2021 gegründet und ist eine Plattform für Forschung, Vernetzung und wissenschaftliche Politikberatung im Bereich der Sozialpolitik. Das unabhängige Institut der Universitäten Bremen und Duisburg-Essen wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de