Raum für Bewegung und Begegnung in Huchting
23.06.2026Am heutigen Dienstag (23. Juni 2026) eröffnet die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, die neugestaltete Skateanlage am Sodenmattsee in Bremen-Huchting. Auf rund 420 Quadratmetern ist ein moderner Treffpunkt für Bewegung und Begegnung entstanden, den die künftigen Nutzerinnen und Nutzer in einem umfangreichen Beteiligungsprozess selbst mitgeplant haben. Umgesetzt wurde das Projekt vom Fachdienst Spielraumförderung im Amt für Soziale Dienste, finanziert wird es maßgeblich aus dem Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt".
Die Eröffnungsfeier wird mit einem bunten Programm gestaltet: Nach dem offiziellen Teil kann die Skateanlage direkt von Skaterinnen und Skatern eingefahren werden. Neben Musik, Show-Acts und einem Workshop-Angebot ist auch ein Eiswagen vor Ort.
Für Sozialsenatorin Dr. Schilling ist die Anlage mehr als eine Sportfläche: "Skateanlagen sind heute weit mehr als reine Sportflächen. Sie sind Orte der Begegnung, der Bewegung und der Beteiligung. Die neue Anlage bietet Kindern und Jugendlichen einen attraktiven Raum, den sie mitgestaltet haben und den sie sich nun aneignen können. Das stärkt Identifikation, Teilhabe und das soziale Miteinander im Stadtteil."
Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung: "Guter öffentlicher Raum entsteht mit den Menschen, die ihn nutzen – nicht am Reißbrett. Am Sodenmattsee haben Kinder und Jugendliche mitgeplant, und das sieht man der Anlage an. Solche Orte machen ein Quartier lebendiger und gerechter, weil sie allen offenstehen."
Vorausgegangen war ein umfangreicher Beteiligungsprozess unter Federführung der Senatorin für Soziales, Arbeit, Jugend und Integration: Gemeinsam mit dem Lidice-Haus erarbeiteten Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil in Workshops ihre Wünsche, Ideen und Anforderungen. Die Ergebnisse flossen unmittelbar in die Planung ein und wurden in den weiteren Schritten mit den Teilnehmenden rückgekoppelt. So entstand eine Anlage, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen ihrer Nutzerinnen und Nutzer orientiert.
Der rund 420 Quadratmeter große Platz wurde grundlegend erneuert und als Street-Flow-Anlage angelegt. Die verschiedenen Rampen und Elemente lassen sich kreativ kombinieren und eröffnen viele Fahrwege – für Anfängerinnen und Anfänger ebenso wie für Fortgeschrittene und Profis. Sitzgelegenheiten und ein überdachter Unterstand laden zum Treffen ein und bieten Schutz bei Regen. Auch die Graffitiwand neben der Anlage ist erneuert und gibt der lokalen Kunstszene Raum zur Entfaltung. Die Beleuchtung, die sicheres Fahren auch nach Einbruch der Dunkelheit ermöglicht, wird demnächst fertiggestellt.
Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2025. Die Planung führte der Umweltbetrieb Bremen gemeinsam mit dem Münsteraner Büro DSGN Concepts im Auftrag des Fachdienstes Spielraumförderung aus; gebaut wurde die Anlage von der Skatebar GmbH.
Das Vorhaben wird mit insgesamt rund 697.000 Euro gefördert. Den größten Anteil trägt mit 597.000 Euro das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt", ermöglicht durch die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. Weitere 100.000 Euro stammen aus dem Innovationstopf der Senatskanzlei (54.000 Euro), vom Beirat Huchting (26.000 Euro) und aus der Deputation für Soziales (20.000 Euro).
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