Forderung zur Wirtschaftsministerkonferenz in Konstanz
30.06.2026Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt nimmt am 1. und 2. Juli 2026 an der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) in Konstanz teil. Im Mittelpunkt steht für Bremen die Weiterentwicklung des Handlungskonzepts Stahl: Die Länder der Stahlallianz fordern von der Bundesregierung wirksamen Schutz vor Billigimporten, auch für mittelständische Unternehmen.
Senatorin Kristina Vogt: "Für die Dekarbonisierung des Stahlwerks und generell der bremischen Industrie brauchen wir endlich verlässliche Rahmenbedingungen: Schutz vor Billigimporten und bezahlbarer Energie, und zwar nicht nur für die Großkonzerne, sondern genauso für den industriellen Mittelstand. Wer hier nicht nachsteuert, gefährdet Arbeitsplätze und Transformation gleichermaßen."
Als einer der Antragstellerinnen bringt Bremen den Beschluss zur Weiterentwicklung des Handlungskonzepts Stahl ein. Bremen und die anderen Länder der Stahlallianz fordern von der Bundesregierung wirksamen Handelsschutz gegen Billigimporte sowie verlässliche Rahmenbedingungen bei den Energiekosten, und zwar nicht nur für die großen Stahlkonzerne, sondern ausdrücklich auch für mittelständische energieintensive Unternehmen wie Schmieden, Gießereien und Walzwerke. Das Bremer Stahlwerk ist einer der größten industriellen Arbeitgeber im Land und zugleich für rund die Hälfte der bremischen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Seine Dekarbonisierung zu wettbewerbsfähigen Bedingungen ist daher von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Bremen.
Kurz gestreift wird in Konstanz zudem die Frage, welchen ergänzenden Beitrag Wasserstoff und CO2-Abscheidung (CCS) zur Industrietransformation leisten können. Etwa über die Bremer Projekte Bre-Waccs und Carbon-Bridge.
Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wht.bremen.de