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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Investitionsförderung steigt auf 4,5 Millionen Euro pro Jahr

Senat beschließt Anpassung der GRW-Richtlinie

07.07.2026

Der Senat hat heute (7.Juli 2026) die Richtlinie zur gewerblichen Investitionsförderung im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) angepasst. Ab dem 1. September 2026 profitieren Unternehmen in Bremen und Bremerhaven von einfacheren Fördervoraussetzungen und mehr Geld für Investitionen.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: "Wir wollen, dass Unternehmen in Bremen und Bremerhaven investieren, statt sich durch Förderanträge zu kämpfen. Deshalb machen wir die Regeln einfacher und legen bei den Mitteln drauf. Gerade für kleinere Betriebe senken wir die Hürden spürbar. Und wo Unternehmen in klimafreundliche Technologien investieren, unterstützen wir das gezielt."

Die jährlichen Fördermittel steigen von bisher 3,7 Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro. Für die Jahre 2027 bis 2029 stellt der Senat zusätzlich 10,5 Millionen Euro über sogenannte Verpflichtungsermächtigungen bereit, damit die Förderung verlässlich weiterläuft.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollen künftig leichter an Fördermittel kommen. Bisher mussten Betriebe entweder zehn Prozent neue Arbeitsplätze schaffen oder ihr Investitionsvolumen deutlich steigern, um gefördert zu werden. Für KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) reichen jetzt fünf Prozent neue Arbeitsplätze oder ein geringeres Investitionsvolumen aus. Auch gebrauchte Maschinen, Anlagen und Gebäude können nun leichter gefördert werden.

Gleichzeitig baut Bremen Bürokratie ab: Die bisherigen Positivlisten förderfähiger Branchen entfallen. Stattdessen gilt künftig eine einzige Negativliste nicht förderfähiger Branchen. Unternehmen, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind, können grundsätzlich gefördert werden.

Fortgeführt wird auch die Förderung von Investitionen in sogenannte Netto-Null-Technologien, etwa in die Herstellung von Solar-, Windkraft-, Batterie- und Wasserstofftechnologien, Wärmepumpen oder Anlagen zur CO2-Speicherung. Die Förderung von Kernspaltungs- und anderen Nukleartechnologien schließt Bremen dabei ausdrücklich aus.

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Klaas Anders, Stellvertretender Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361 – 58276, Email: klaas.anders@wht.bremen.de

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