Sie sind hier:
  • Pressemitteilungen
  • Bürgermeister Bovenschulte:"BID Balgequartier wichtiges privates Engagement"

Senatskanzlei

Bürgermeister Bovenschulte:"BID Balgequartier wichtiges privates Engagement"

Private Initiative offiziell gestartet | Programm für fünf Jahre

02.09.2026

Ein zentraler Bereich der Bremer Innenstadt soll in den kommenden fünf Jahren wachgeküsst werden: das Balgequartier. Auf Initiative der großen Mehrheit der Anlieger ist dort jetzt das "BID Balgequartier" gestartet worden. In den kommenden fünf Jahren sollen – finanziert durch die Anrainer – unter anderem Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung verbessert, die Erlebnisqualität verbessert und das Marketing professionalisiert werden. Bürgermeister Bovenschulte war heute (2. September 2026) beim Start dabei und begrüßt das Vorhaben.

Feiern den Start des BID Balgequartier (von links:) Handelskammer-Präses André Grobien, Investor Dr. Joh. Christian Jacobs, Dr. Frank Schmidt (Direktor Museen Böttcherstraße), Susanne Gerlach (Vorstand City-Initiative und Geschäftsführerin  Böttcherstraße GmbH), Bürgermeister Andreas Bovenschulte.
Feiern den Start des BID Balgequartier (von links:) Handelskammer-Präses André Grobien, Investor Dr. Joh. Christian Jacobs, Dr. Frank Schmidt (Direktor Museen Böttcherstraße), Susanne Gerlach (Vorstand City-Initiative und Geschäftsführerin Böttcherstraße GmbH), Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Foto: Senatspressestelle

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Initiativen wie diese zeigen eindrucksvoll, dass Stadtentwicklung nicht ausschließlich eine Aufgabe von Politik und Verwaltung ist. Eine attraktive Innenstadt entsteht dort, wo viele Akteurinnen und Akteure Verantwortung übernehmen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Im besten bremischen Sinne. Mit dem BID übernehmen die Eigentümerinnen und Eigentümern aber nicht nur einen Teil der Verantwortung, sondern sie können auch selbst mehr Einfluss auf die unmittelbare Umgebung ihrer Immobilie nehmen."

"Business Improvement Districts" (BID) sind exakt abgegrenzte Bereiche, die auf Antrag der Anlieger von der Stadtbürgerschaft beschlossen werden. In ihnen leisten alle Gründstückseignerinnen und -eigner einen nach der Grundstücksgröße bemessenen Beitrag in eine gemeinsame Kasse. Aus der werden dann beispielsweise ein Quartiersmanagement und klar definierte Maßnahmen finanziert. Ziel ist es, dass die Attraktivität des Gebietes verbessert wird und Handel, Gastgewerbe und Dienstleister davon profitieren. Das BID Balgequartier umfasst die Langenstraße, Böttcherstraße, Hinter dem Schütting, den Innenhof Langenstraße, den Jacobshof und den Bereich beim Atlantic Grand Hotel.

Bovenschulte: "Von dem privaten Engagement der Eigentümer werden am Ende alle profitieren. Die Stadt, weil sie Unterstützung bekomme bei ihren Bemühungen um eine saubere und attraktive Innenstadt, und die Menschen, die hier leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.“

Das Balgequartier sei dabei mit seiner Lage und seinem Charme etwas ganz Besonderes. In den vergangenen Jahren gab es dort massive Investitionen – etwa in das Jacobs-Haus und das Essighaus – und mit dem Stadtmusikantenhaus an der Ecke zum Marktplatz entsteht noch ein weiteres Highlight: "Wenn wir über das Balgequartier sprechen, sprechen wir deshalb nicht nur über einen weiteren Bereich der Bremer Innenstadt. Wir sprechen über einen Ort mit einem ganz eigenen Charakter und mit großem Potenzial für die zukünftige Entwicklung unserer Innenstadt." Mit der Böttcherstraße als Teil des BID habe "das Balgequartier das Potenzial, sich zu einem echten kulturellen Exzellenzquartier zu entwickeln," so Bovenschulte.

Das Programm des BID Balgequartier umfasst im Wesentlichen vier Felder:

  • Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung
  • Erlebnisqualität, Aufenthaltsqualität und Stadtgestaltung
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Management und Interessensvertretung.

Neben organisatorischen Maßnahmen enthält das auch unterschiedliche Veranstaltungsformate. Über die kommenden fünf Jahre bringen die Eigentümerinnen und Eigentümer der Grundstücke dafür insgesamt 2,6 Millionen Euro auf. Staatliche Mittel sind nicht Teil der Finanzierung des BID.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Senatspressestelle
Foto-Download (jpg, 1016.3 KB)

Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de

Bremen von oben ·