Dialogprojekt fördert Austausch zwischen ost- und westdeutschen Perspektiven in Bremen
21.09.2026Auch nach über 35 Jahren Wiedervereinigung wirken die Erfahrungen aus der Vor-, Wende- und Nachwendezeit fort. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen lädt ein besonderes Begegnungsprojekt in einem Workshop zum Dialog über unser Zusammenleben ein: Sprechen wir darüber, wie die Zeit vor, während und nach der Wende unser Leben geprägt hat. Welche Unterschiede können wir anerkennen? Welche Gemeinsamkeiten neu entdecken?
Die Initiative "Ostwesträume" will Menschen mit ost- und westdeutschen Biografien in einen wertschätzenden Austausch bringen und das gegenseitige Verständnis fördern. Im Mittelpunkt steht dabei, individuelle und kollektive Erfahrungen zu reflektieren und festsitzende Narrative, Konflikte und Vorurteile sichtbar zu machen. Damit will das Projekt einen Beitrag zum demokratischen Dialog leisten und das gegenseitige Zuhören fördern. "Ostwesträume" richtet sich an Menschen mit ost- und westdeutscher Lebenserfahrung, und lädt alle Generationen, von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bis zu Nachwendegenerationen, zur Begegnung ein.
Sonntag, 4. Oktober 2026 | 10 - 17 Uhr
Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich 70B, Bremen
Der Workshop ist kostenlos. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Die Initiatorinnen von "Ostwesträume", Katharina Göring und Carmen Krettek, bringen selbst ost- und westdeutsche Lebens- und Erfahrungshintergründe mit. Katharina Göring ist Mitbegründerin des Vereins "3te Generation Ost" und arbeitet als systemische Organisationsberaterin zur Auswirkung der Wende- und Nachwendezeit auf die Gegenwart. Carmen Krettek ist Diplompsychologin, Prozessbegleiterin und Mediatorin. Ihr Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von gesellschaftlichen Entwicklungen und persönlichem Erleben.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Senatskanzlei und der Landeszentrale für politische Bildung Bremen.
Ansprechpartnerin für die Medien:
Ramona Schlee, Senatspressestelle, Tel.: 0176 85 80 24 46, E-Mail: ramona.schlee@sk.bremen.de