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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Das Amt für Soziale Dienste stellt sich neu auf

Wohnortnahe Beratung und Unterstützung bleiben erhalten

28.09.2026

Das Amt für Soziale Dienste (AfSD) bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration soll künftig übersichtlicher organisiert sein. Deshalb sollen die heute sechs Sozialzentren zu vier Sozialzentren zusammengeführt werden. Hinzu kommen vier spezialisierte Fachdienste. Das Ziel sind klare Zuständigkeiten, gebündelte Fachkompetenzen und eine bessere Zusammenarbeit. An diesem Montag (28. September 2026) wurden die Pläne, die auf die Ergebnisse einer von der Senatorin beauftragten Organisationsuntersuchung zurückgehen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des AfSD vorgestellt.

Für die Bremerinnen und Bremer ändert sich dadurch kaum etwas. Die Sozialzentren bleiben als wichtige Anlaufstellen in den Stadtteilen erhalten und damit auch die Beratung und Unterstützung vor Ort. Auch die Häuser der Familie, die Erziehungsberatungsstellen und die Beratungsstellen "Ankommen im Quartier" bleiben an ihren bisherigen Standorten. In Bremen-Nord und Bremen-Süd ändert sich nach den aktuellen Plänen nichts. Auch die Angebote für Seniorinnen und Senioren sind von der Neuorganisation der Sozialzentren nicht betroffen. "Wir wollen Strukturen vereinfachen, ohne die Bürgernähe aufzugeben. Die persönliche Beratung vor Ort wird es weiterhin geben. Gleichzeitig werden Zuständigkeiten klarer und Leistungen übersichtlicher organisiert", sagte Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration.

Verteilte Leistungen werden zusammengeführt

Neben den vier Sozialzentren sollen vier Fachdienste entstehen. Die bestehenden Fachdienste Teilhabe und Geflüchtete bleiben bestehen. Hinzu kommen die Fachdienste Junge Menschen und Familie sowie Soziales. Im Fachdienst Junge Menschen und Familie sollen unter anderem Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Beistandschaften sowie Amtsvormundschaft und Amtspflegschaft gebündelt werden. "Wo sich Zuständigkeiten verändern, achten wir auf eine gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn und informieren rechtzeitig", erklärte Timon Grönert, Leiter des Amtes für Soziale Dienste Bremen.

Auch im neuen Fachdienst Soziales werden bislang verteilte zentrale Leistungen zusammengeführt, darunter die Zentrale Fachstelle Wohnen, zentrale Wirtschaftliche Hilfen und die Betreuungsbehörde. Bremerinnen und Bremer profitieren so von klareren Zuständigkeiten und einer besseren fachlichen Vernetzung. "Wir bringen Leistungen zusammen, die heute teilweise an unterschiedlichen Stellen zu finden sind. Für die Menschen wird einfacher erkennbar, wo sie welche Unterstützung erhalten. Und für unsere Fachkräfte wird es leichter, sich direkt abzustimmen und gemeinsam gute Lösungen zu finden", sagte Grönert.

Die Neuorganisation soll schrittweise bis Ende 2028 umgesetzt werden. Ein erster Meilenstein soll der neue AfSD-Standort am Breitenweg 49 werden, der voraussichtlich Ende 2027 bezugsfertig sein wird.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de

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