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Die Senatorin für Kinder und Bildung

"KSA mit baulichen Maßnahmen auch inhaltlich gewachsen"

Senatorin Bogedan eröffnet Neubau der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee

24.11.2016

"Ich freue mich sehr, dass der Neubau an der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee (KSA) jetzt fertig ist. Ich bin überzeugt, dass eine schöne Lernumgebung den Spaß am Unterricht fördern kann. Zudem ist die KSA mit den baulichen Maßnahmen auch inhaltlich gewachsen. Der Prozess der Umwandlung von der reinen Oberstufe zur umfassenden Oberschule war natürlich nur mit dem enormen Einsatz des Kollegiums und auch der Schülerinnen und Schüler möglich", sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.

Zur Eröffnungsfeier am Freitag, 25. November, ab 12 Uhr, an der Kurt-Schumacher-Allee wird die Senatorin ebenso erwartet, wie viele Akteure aus der Politik und dem Stadtteil. Im Juli 2015 hatten die Bauarbeiter das Regiment übernommen, um das neue Gebäude zu erstellen. Und das ist sehr gut gelungen. Entstanden sind zwölf Klassen- und drei Differenzierungsräume, ein Computerraum, eine Schüler-Bibliothek, ein Lehrer-Stützpunkt, eine Lehrküche mit 28 Kochstellen und Essplätzen sowie ein Werkraum mit 24 Werkbänken. Baukosten: 5,55 Millionen Euro.

Dabei kennzeichnen großzügige Fenster nach allen Seiten und eine lichtdurchflutete, zentrale Eingangshalle den kompakten freistehenden Neubau, mit dem das Raumangebot der Oberschule deutlich erweitert wird. Die zusätzlichen Flächen werden für die gymnasiale Oberstufe benötigt, deren Klassen weitgehend in dem viergeschossigen Neubau untergebracht sind. Dem Gebäude liegen Pläne der Arbeitsgemeinschaft Schulze Pampus Architekten BDA und Planungsgruppe Gestering Knipping de Vries zugrunde. Die kooperierenden Büros hatten 2014 einen von Immobilien Bremen (IB) im Auftrag der Senatorin für Kinder und Bildung ausgeschriebenen Wettbewerb mit insgesamt acht Teilnehmenden für sich entschieden. IB hatte danach die Steuerung des Gesamtprojekts übernommen.

Ein baulicher Höhepunkt ist das multifunktional nutzbare Foyer, das unabhängig vom Hauptgebäude für vielfältige Aktivitäten genutzt werden kann. Eine Sitztribüne sowie einige Sitzecken bieten sich für gemütliche Schulpausen sowie als Treffpunkte an. Die offenen Galerien in den oberen Geschossen lassen das Innere großzügig wirken. Der Neubau ist entsprechend der Bremer Energie-Richtlinie als Passivhaus errichtet worden. Dazu gehört ein differenziertes System aus mechanischer und natürlicher Lüftung, das zu einem angenehmen Raumklima beitragen soll. Dies gilt auch für die kleinen Lüftungsflügel in den Fensterelementen, die eine individuelle Zufuhr von Frischluft ermöglichen.

Daten und Fakten:
Bruttogeschossfläche: 2.663 Quadratmeter mit einer Nutzfläche von 1.800 Quadratmetern. Verbaut wurden 1.400 Kubikmeter Beton, 170 Tonnen Stahl 200 Kubikmeter Dämmmaterial, bestehend aus acht Tonnen Steinsplit.