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Der Senator für Inneres und Sport

Fördermittel für Projekte zur Kriminalprävention im Stadtteil

Ziel: Kinder und Jugendliche stärken | Bewerbungen bis 30. April 2025 möglich

01.04.2025

Auch in diesem Jahr vergibt die "Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen" (KSKP) beim Senator für Inneres und Sport Fördermittel für Projekt, die das respektvolle Miteinander in einer sich wandelnden Gesellschaft unterstützen. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die die Präventionsarbeit im Bereich Jugendkriminalität in den Stadtteilen unterstützen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf Projekten, die das Demokratieverständnis von Kindern und Jugendlichen stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Es wird ausdrücklich dazu ermutigt, mit anderen Stadtteilen zusammenzuarbeiten.

Innensenator Ulrich Mäurer: "Wir möchten engagierte Einzelpersonen, Vereine und Einrichtungen dazu anregen, sich für die Förderung junger Menschen einzusetzen. Aus diesem Grund unterstützen wir entsprechende Angebote mit einem Zuschuss durch die KSKP." So konnten in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche kreative Projekte realisiert werden, bei denen Kinder und Jugendliche auf unterschiedliche Weise Themen wie Internetkriminalität, Sucht, Mut, Gewalt und Zivilcourage bearbeiteten - sei es durch schauspielerische, sportliche, digitale, handwerkliche oder künstlerische Aktivitäten.

Die Förderung junger Menschen in ihrer Entwicklung ist entscheidend, um Kriminalität von vornherein zu verhindern. In einer sich schnell wandelnden Gesellschaft müssen junge Menschen lernen, Werte und Normen fortwährend neu zu hinterfragen und auszuhandeln. Dieser Prozess spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung ihrer Identität und Persönlichkeit. Respekt und Toleranz im Umgang miteinander sind universelle Werte, die es zu bewahren gilt. Ein gutes Zusammenleben basiert auf gegenseitigem Respekt, Toleranz und dem Achten der persönlichen Grenzen.

Die KSKP wurde im Jahr 2008 beim Senator für Inneres in Kooperation mit der Polizei, der Hochschule für Öffentliche Verwaltung und dem Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung eingerichtet. Sie versteht sich als Kontakt- und Servicestelle und wendet sich an alle, die an Kriminalprävention interessiert sind. Jedes Jahr fördert die KSKP Projekte, die nicht nur zur Prävention von Jugendkriminalität beitragen, sondern auch einen Bezug zum Stadtteil haben und verschiedene lokale Akteure wie Freizeitheime, Jugendverbände, Sportvereine, Universitäten, Unternehmen oder das Quartiersmanagement einbinden. Ziel ist es, eine breite Vernetzung und die Kommunikation in den Stadtteilen zu fördern. Innensenator Mäurer: "Ich bin überzeugt, dass der gemeinsame Austausch immer wieder zu neuen Perspektiven und Lösungsansätzen führt. Wenn man den Rückgang von Kriminalität als gemeinsamen Auftrag begreift, erreichen wir am meisten".

Die KSKP berät gemeinsam mit den Präventionskräften der Polizei über die Förderwürdigkeit der eingereichten Projektanträge, die endgültige Entscheidung trifft dann die Kooperationsstelle Kriminalprävention.

Projektanträge müssen spätestens bis zum 30. April 2025 elektronisch und postalisch bei der KSKP eingereicht werden. Das Antragsformular sowie weitere Informationen zur Ausschreibung sind zu finden unter: www.kriminalpraevention.bremen.de.

Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher beim Senator für Inneres und Sport, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rene.moeller@inneres.bremen.de