Unter dem Motto "Wissen. Teilen. Entdecken" öffnen am Freitag (4. April 2025) deutschlandweit mehr als 1.600 Bibliotheken ihre Türen für Aktionen und Veranstaltungen wie Lesungen, Science-Slams, Gaming-Nights, Führungen, Workshops und Konzerte. In Bremen bieten 22 Häuser mehr als 80 Veranstaltungen an. Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte wird am Freitagabend die erste bundesweite Nacht der Bibliotheken in Bremen in der Stadtbibliothek eröffnen.
"Die Nacht der Bibliotheken ist ein weiteres untrügliches Indiz dafür, dass durch Bremen als City of Literature der beachtliche Book-Ruck weitergeht. Die immense Vielfalt der Aufgaben und Angebote der teilnehmenden Häuser bildet das breitgefächerte Programm exemplarisch ab", sagt Bürgermeister Bovenschulte.
Die Nacht der Bibliotheken ist eine Initiative des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv) und seiner 16 Landesverbände. Ziel ist, die immense Vielfalt der Bibliotheken ins Rampenlicht zu rücken und Menschen aller Altersgruppen einzuladen, ihre Bibliotheken neu zu entdecken. Die Veranstaltung, die 2005 erstmals in Nordrhein-Westfalen stattfand, gibt es nunmehr deutschlandweit und verbindet Bibliotheken in allen 16 Bundesländern. Die Schirmherrschaft hat Elke Büdenbender inne, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
In Bremen bietet allein die Stadtbibliothek 50 Angebote für interessierte Besucherinnen und Besucher. Darunter Führungen, ein Blick hinter die Kulissen, Dinner mit Buch, Virtuelle Welten bei Nacht, Light Painting in der Krimi-Bibliothek, Just-Dance-Tanzalarm in der Kinderbibliothek oder "Open Art" im Wall-Saal im Anschluss an die Eröffnung und eine "Bib-Bar" im Lesegarten. Neben der Stadbibliothek nehmen in Bremen die Staats- und Universitätsbibliothek, das Instituto Cervantes, die Landeskirchliche Bibliothek, das Landesinstitut für Schule, das Institut für Niederdeutsche Sprache, das Klaus-Kuhnke-Institut für Populäre Musik, die Kinderbibliothek im Viertel sowie das Institut français teil.
Zur ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken sagt Volker Heller, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes: "Unabhängige und frei zugängliche Orte der Medien, der Information sowie des Austauschs für alle Generationen sind in diesen Zeiten wichtiger denn je. In Bibliotheken kommen alle gesellschaftlichen Gruppen zusammen, um sich zu bilden, kreativ zu werden oder mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Mit der bundesweiten Nacht der Bibliotheken möchten wir die bunte Vielfalt der Bibliotheken sichtbar machen. Wir freuen uns sehr auf den 4. April, wenn in über 1.600 Bibliotheken bundesweit für alle Menschen die Lichter angehen!"
Das gesamte Programm für Bremen und weitere Informationen finden interessierte Besucherinnen und Besucher unter: www.nachtderbibliotheken.de/veranstaltungen/bremen/
Ansprechpartner für die Medien:
Werner Wick, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361-16173, E-Mail: werner.wick@kultur.bremen.de