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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa | Senatskanzlei

Grünes Licht für Achim-West: Gemeinsames Projekt von Bremen und Achim geht in nächste Phase

24.04.2018
Bürgermeister Carsten Sieling und Wirtschaftssenator Martin Günthner stellen das gemeinsame Projekt
Bürgermeister Carsten Sieling und Wirtschaftssenator Martin Günthner stellen das gemeinsame Projekt "Gewerbegebiet Achim-West" von Bremen und Achim vor

Von der Realisierung des Gewerbegebiets Achim-West am Bremer Kreuz profitieren Bremen und Achim langfristig gleichermaßen. Davon sind Bürgermeister Carsten Sieling und Wirtschaftssenator Martin Günthner überzeugt. Gründe hierfür sind zum einen direkte Effekte durch neu entstehende Arbeitsplätze, die auch von Beschäftigten, die in Bremen wohnen, eingenommen werden. Zum anderen betrifft dies indirekte Effekte durch Produkte, die von Bremer Unternehmen zugeliefert werden. Darüber hinaus ist mit erhöhten Umsätzen zu rechnen, weil in der Region erzielte Einkommen signifikante Ausgaben auch in Bremen generieren. Nicht zuletzt führen neu angesiedelte Unternehmen in dem Gewerbegebiet und deren Beschäftigte, die im Land Bremen wohnen, zu konstanten bzw. steigenden Einwohnerzahlen, die im bundesstaatlichen Finanzausgleich für das Land Bremen von großer Bedeutung sind.

Zu diesen Erkenntnissen kommt eine vom Senat und der Stadt Achim in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie des prognos-Instituts, die im März 2018 abgeschlossen und die durch Metropolregion Bremen - Oldenburg mitfinanziert wurde. Der Senat hat das Gutachten in seiner heutigen Sitzung (24. April 2018) zur Kenntnis genommen.

Bürgermeister Sieling: „Der Bremer Senat steht geschlossen hinter diesem wichtigen Projekt und ich bin sicher, dass es uns gemeinsam mit Achim gelingt, die Entwicklung dieses großen Gewerbestandortes unmittelbar am Bremer Kreuz für beide Städte zu einem Erfolg zu machen. Dafür sprechen nicht zuletzt auch die positiven Erfahrungen, die wir mit dem Gewerbepark Hansalinie Bremen machen. Die Nachfrage entlang des ‚Kraftbandes A1‘ bist zum Bremer Kreuz ist ungebrochen gut. Das nun vorliegende Gutachten spricht mit Blick auf das Potential, was in Achim-West liegt, ebenfalls eine deutliche Sprache.“

Wirtschaftssenator Martin Günthner: „Die unmittelbare Anbindung an die A 27 und damit an das Bremer Kreuz ist ein herausragender Standortfaktor. Die Studie prognostiziert für eine vollständige Erschließung und Vermarktung bis zum Jahr 2040 eindeutig positive Auswirkungen. Die Beschäftigungseffekte summieren sich in der Region auf insgesamt 3.000 bis 5.000 Arbeitsplätze, die Anzahl der Beschäftigten mit Wohnsitz in Bremen wird ca. 800 bis 1.250 betragen. Die Bruttowertschöpfung wird für die Region bis 2040 damit auf eine Größenordnung zwischen 2,7 und 5,7 Milliarden Euro berechnet. Der bremische Anteil beläuft sich dabei auf 507 Millionen bis 1,06 Milliarden Euro. Diese Zahlen machen deutlich, wie sinnvoll eine konsequente Fortführung der gemeinsamen Planung ist.“

Im nächsten Schritt wird der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen die bestehende Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der Senatskanzlei, der Senatorin für Finanzen und des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr weiterführen. Jetzt erfolgt die Ausgestaltung der Beteiligung Bremens am Projekt Achim-West. Dafür sind die entsprechenden Verträge für ein Kooperationsmodell zu entwickeln. Dies soll in Abstimmung mit der Stadt Achim und unter Berücksichtigung der vollständigen Entwicklung des Gewerbeparks Hansalinie Bremen geschehen. Auf dieser Grundlage sind die beteiligten Ressorts gebeten, dem Senat bis Herbst 2018 einen abschließenden Entscheidungsvorschlag vorzulegen.

Im Download:
prognos-Studie „Prüfung rechtlicher, fiskalischer und regionalwirtschaftlicher Modelle einer gemeinsamen Gewerbegebietsentwicklung der Gewerbestandorte entlang der BAB 1 zwischen Bremen und Achim“ zum PDF-Download (pdf, 3.1 MB)

Foto: Senatspressestelle