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Der Senator für Kultur

Bürgermeister Bovenschulte ist Gast beim Literaturhaus-Podcast

Gespräch mit Silke Behl über Bremens Literaturszene – Bovenschulte gewährt einen Blick in sein Bücherregal

05.02.2021

Eine gute halbe Stunde hat sich die promovierte Literaturwissenschaftlerin und Hörfunkjournalistin Silke Behl an diesem Freitag (5. Februar 2021) mit Bremens Kultursenator und Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte über die Literaturszene im Land Bremen unterhalten. Literatur ganz allgemein hat für den Kultursenator vor allem einen grenzüberschreitenden Charakter. Durch das geschriebene Wort tauche man in neue Welten ein oder überwinde kulturelle Grenzen – man erweitere in jedem Fall seinen eigenen Horizont. Daran knüpfte die Frage an, was Literatur für die Öffentlichkeit leistet und auf welche gesellschaftlichen Aufgaben sie die Politik aufmerksam macht. Stichworte hier: Bildung, Aufklärung, Emanzipation, kultureller Austausch, Teilhabe. Insofern fügt sich das interkulturelle Wesen der Literatur bestens zur traditionellen Weltoffenheit der freien Handelsstädte Bremen und Bremerhaven.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte während der Aufzeichnung des Literaturhaus Podcasts
Bürgermeister Andreas Bovenschulte während der Aufzeichnung des Literaturhaus Podcasts

Weiteres Gesprächsthema des Podcast ist Bremens Bewerbung um den UNESCO-Titel ‚City of Literature‘, die derzeit von dem Kulturressort zusammen mit zwei wesentlichen Akteuren der Bremer Literaturszene, dem Bremer Literaturkontor und dem virtuellen Literaturhaus, vorbereitet wird. Nicht die einzigen aber zwei wesentliche Bausteine der Bewerbung sind zum einen das neue virtuelle Literarturmagazin Bremen, das bereits Ende Januar an den Start gegangenen ist (siehe auch www.literaturmagazin-bremen.de). Und zum anderen das in Planung befindliche Stadtmusikantenhaus, welches im Kontorhaus am Markt situiert werden soll. Das Stadtmusikantenhaus soll sowohl sagenhafte Themen vertiefen als auch schriftstellerische Aktivitäten bündeln. Mit seiner zentralen Lage wird es ein Ort werden für alle künftigen literarischen Darbietungsformen – und das inmitten einer spannenden Text-Topografie, in der so ungleiche Wortkünstler wie Heinrich Heine und Peter Weiss, Wilhelm Hauff und Friedrich Engels, Rainer Werner Fassbinder und Rainer Maria Rilke prägnante Spuren hinterlassen haben.

Zudem vergibt Bremen eine der renommiertesten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum: den Bremer Literaturpreis der Rudolf-Alexander-Schröder Stiftung. Und Bremen weist mit der Literarischen Woche, der Globale, mit Poetry on the Road sowie Prime Time - Crime Time eine beeindruckende Dichte an Literatur-Festivals auf.

Darüber hinaus soll in den kommenden Jahren ein "Zukunftskonzept Lesen" aufgelegt werden, das die "Kulturtechnik Lesen" ressortübergreifend fördern und literarische Akteure und Projekte aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen weiter stärken soll. So sei unter anderem eine Bibliothek für Obdachlose in Planung.

Mit all diesen Eigenschaften und Projekten, so die Einschätzung der Expertinnen und Experten des Literaturkontors, des virtuellen Literaturhaus sowie des Literaturreferates beim Kultursenator, habe Bremen den Titel einer "City of Literature" verdient.

Und natürlich darf in einem Podcast-Gespräch mit Personalitiy-Format die Frage an den Bürgermeister nicht fehlen, welches seine ersten Bücher waren, welche Lektüre ihn möglicherweise geprägt und welche Lieblingstitel er hat; oder was die Podcast-Hörerinnen und Hörer über Andreas Bovenschulte erfahren würden, wenn sie seine heimischen Bücherregale in Augenschein nehmen könnten.

Was Andreas Bovenschulte zu diesen Themen sagt und wie er die Frage zu seinem Bücherregal beantwortet, das ist im Literatur-Podcast #6 ab heute (5. Februar), ab circa 20 Uhr auf der Website von www.literaturhaus-bremen.de https://www.literaturhaus-bremen.de/ zu hören.

Ansprechpartner für die Medien:
Werner Wick, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Telefon: (0421) 361-16173, E-Mail: werner.wick@kultur.bremen.de

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