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Der Senator für Kultur | Sonstige

"Die letzten Tage der Menschheit" - Erinnerung, Bedeutung, Reflexion über die Inszenierung im Bunker "Valentin" (1999-2004)

Einladung zur Podiumsdiskussion mit Bild- und Filmmaterial

24.03.2025

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen

Am Dienstag, den 1. April 2025 um 19 Uhr, findet im Theater am Goetheplatz eine Podiumsdiskussion mit Bild- und Filmmaterial zu Johann Kresniks Inszenierung über "Die letzten Tage der Menschheit" im Bunker "Valentin" (1999-2004) statt. Wie wird aus heutiger Sicht auf die damalige Aufführung von Karl Kraus' Stück geblickt? Welche Bedeutung und welche Auswirkung hatte sie? Könnte das Stück nochmals so realisiert werden? Diese und weitere spannende Fragen stehen im Fokus der Diskussion. Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierte, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Podiumsgäste sind:
Susanne Schrader (Theater Bremen), Marcus Meyer (Landeszentrale für politische Bildung/Denkort Bunker Valentin) und Andreas Schnell (Journalist)
Moderation: Carla Frese (Kunsthistorikerin)
Grußworte: Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung Bremen)
und Stefan Bläske (Theater Bremen)

Zum Hintergrund
Vom Autor Karl Kraus seinerzeit als "unspielbar" bezeichnet, schildert das Werk eine ursprünglich im 1. Weltkrieg angesiedelte apokalyptische Vision. Für Kresniks Bearbeitung wurde der ehemalige U-Boot-Bunker "Valentin" in Bremen-Farge zur riesigen Bühne: Darstellerinnen, Darsteller und Publikum bewegten sich während der bildgewaltigen 30 Szenen - einer Auswahl der eigentlich 220 Szenen in Kraus’ Drama - durch den sogenannten Ruinenteil des Baus. Für das Bremer Theater war die Produktion, über sechs Spielzeiten gezeigt, ein großer Erfolg mit insgesamt rund 40.000 Gästen. Gleichzeitig rückte durch das Theaterstück der Bunker in den Blick einer breiteren Öffentlichkeit. Es dauerte noch einige Jahre, bis schließlich 2011 die Umgestaltung zum "Denkort Bunker Valentin" begann.

Veranstaltungsort
Theater am Goetheplatz, Foyer
Goetheplatz 1-3
20203 Bremen
Eintritt frei
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Theater Bremen, Arbeitnehmerkammer Bremen.

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind ebenfalls herzlich zu der Podiumsdiskussion eingeladen.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner für die Medien:
Werner Wick, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361-16173, E-Mail: werner.wick@kultur.bremen.de