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Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Spitzenforschung braucht vereinte Kräfte des Bundes und der Länder

Senatorin Kathrin Moosdorf und Ausschussvorsitzender des Bundestags Kai Gehring besuchen Leuchttürme der Wissenschaft in Bremen

25.07.2024

Bremen ist bundesweit ein hochangesehener Standort für die Wissenschaft. Gleichzeitig ist die Wissenschaft ein wesentlicher Standortfaktor für das Land Bremen, gehen doch mit ihr Spitzenforschung, zahlreiche Arbeitsplätze, Start-ups, innovative Ideen und Kooperationen mit der Wirtschaft einher. Bremens Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf hat am gestrigen Mittwoch (24. Juli 2024) Kai Gehring, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, in Bremerhaven und Bremen begrüßt.

Zu Gast im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Personen (v.l.n.r.): Thomas Joppig (Kommunikationsleiter des DSM), Prof. Dr. Sebastian Vehlken (Leiter des Programmbereichs Schiffe als Wissensspeicher am DSM), Kai Gehring (Mitglied des Deutschen Bundestages), Kathrin Moosdorf (Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft) und Matthias Templin (Kaufmännischer Geschäftsführer des DSM). Foto: Annica Müllenberger | DSM
Zu Gast im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Personen (v.l.n.r.): Thomas Joppig (Kommunikationsleiter des DSM), Prof. Dr. Sebastian Vehlken (Leiter des Programmbereichs "Schiffe als Wissensspeicher" am DSM), Kai Gehring (Mitglied des Deutschen Bundestages), Kathrin Moosdorf (Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft) und Matthias Templin (Kaufmännischer Geschäftsführer des DSM). Foto: Annica Müllenberger | DSM

Zunächst konnte Kai Gehring einen Überblick über die wichtige Arbeit des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) in Bremerhaven erhalten. Das Bund-Länder-finanzierte Forschungsmuseum verbinde Wissenschaft und den Transfer von Erkenntnissen in die Öffentlichkeit auf vorbildliche Weise, so die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf: "Das Schifffahrtsmuseum widmet sich als Leibniz-Forschungsmuseum der Beziehung zwischen Mensch und Meer – ein Thema, das sich als roter Faden durch die Ausstellungsangebote des Museums zieht. Auch mit Blick auf die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Ozeane und Meeresressourcen leistet das DSM einen wichtigen Beitrag. Es ist großartig, die diesbezüglichen Exponate in der neuen Dauerausstellung zu sehen."

Kai Gehring zeigte sich beeindruckt von der gelungenen Verknüpfung von Forschung und Ausstellung am DSM: "Das DSM macht Forschung mit Citizen Science Angeboten erlebbar und erzeugt ein gesellschaftliches Bewusstsein für das komplexe Verhältnis zwischen Menschen und Natur. Das gelingt gerade, indem Faszination für Forschungsschiffe geweckt wird, die für uns auf ihren Expeditionen wichtige Klimadaten erheben."

Beim Rundgang durch das Marum wurde auch das Bohrkernlager besucht. Personen (v.l.n.r.):  Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs (Professor für Organische Geochemie im MARUM), Kathrin Moosdorf (Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Kai Gehring (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Michael Schulz (Leiter Fachgebiet Geosystem-Modellierung und Direktor des MARUM), Irene Strebl (Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Prof. Dr. Jutta Günther (Rektorin der Universität Bremen). Foto: Umweltressort
Beim Rundgang durch das Marum wurde auch das Bohrkernlager besucht. Personen (v.l.n.r.): Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs (Professor für Organische Geochemie im MARUM), Kathrin Moosdorf (Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Kai Gehring (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Michael Schulz (Leiter Fachgebiet Geosystem-Modellierung und Direktor des MARUM), Irene Strebl (Staatsrätin für Umwelt, Klima und Wissenschaft), Prof. Dr. Jutta Günther (Rektorin der Universität Bremen). Foto: Umweltressort

Deutlich wurde auch, dass das DSM vor großen Herausforderungen steht. Hier sei die Sanierung des Scharoun-Baus eine zentrale Aufgabe, so die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf: "Als Teil der Bund-Länder-finanzierten Leibniz-Gemeinschaft wollen wir diesen einzigartigen Forschungsstandort weiterentwickeln. Diese Aufgabe können wir nur im Schulterschluss mit dem Bund bewältigen. Wir sind daher in intensivem Austausch dazu mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung."

Nach dem Besuch im DSM ging es für Kai Gehring und Kathrin Moosdorf zu einem weiteren Leuchtturm der Wissenschaft in Bremen. Mit dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen (MARUM) hat Bremen eine exzellente Forschungseinrichtung vorzuweisen. Kai Gehring erhielt hier einen Einblick in die Arbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Weltmeeren. Zusammen mit seinen Partnerinstituten wird das MARUM in Kürze den Antrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft einreichen, um die Arbeit als Exzellenzcluster weiterführen zu können. "Das MARUM leistet Enormes für unsere Ozeane", so Kathrin Moosdorf bei dem Besuch. "Die Forschenden erlangen grundlegende Kenntnisse, die uns dabei helfen, den Meeresschutz voranzutreiben und der Klimakrise effizient zu begegnen. Hier sieht man, was möglich ist, wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen. Die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ermöglicht universitäre Spitzenforschung zum Wohle der Menschheit."

Kai Gehring unterstrich die gesellschaftliche Relevanz der wissenschaftlichen Forschung am MARUM und insgesamt am Standort Bremen: "Durch die Klimakrise heizen sich die Meere enorm auf und in der Unterwasserwelt nimmt die biologische Vielfalt dramatisch ab. In Bremen werden diese Veränderungen mit modernster Spezialtechnik erforscht und innovative Lösungen entwickelt, um Klimaneutralität zu erreichen."

"Die Arbeit der beiden Einrichtungen zeigt, wie wichtig Forschungsmuseen und -infrastrukturen sowie ihre Instandhaltung und zukunftsgerechte Modernisierung sind, die finanziell von Bund und Ländern gemeinsam geschultert werden", so Kai Gehring zum Abschluss seines Besuchs in Bremen.

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Ramona Schlee, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96269, E-Mail: ramona.schlee@umwelt.bremen.de