Gesundheitssenatorin empfiehlt: Risikogruppen sollten sich jetzt noch impfen lassen
06.02.2025Akute Atemwegserkrankungen sind in der Bevölkerung im Vergleich zu den Vorwochen deutlich gestiegen: Insbesondere bei den Grippefallzahlen konnte ein starker Anstieg beobachtet werden. In Bremen wurden in der 5. Kalenderwoche 162 Influenzafälle gemeldet und damit 77 Fälle mehr als in der Vorwoche. Das sind Höchstwerte in Bremen und von einer höheren Dunkelziffer ist auszugehen. Deutschlandweit liegen die Influenza-Fallzahlen für die 5. Kalenderwoche bei 48.858 Fällen und damit 16.806 Fälle mehr als in der Vorwoche.
Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz rät allen Bremerinnen und Bremern: "Gerade Risikogruppen sollten sich jetzt noch gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Vor allem für ältere Menschen ist ein vollständiger Impfschutz wichtig, da mit zunehmendem Alter die Immunabwehr nachlässt und Infektionen schwerer verlaufen können. Daher nehmen Sie bitte die Impfangebote wahr und lassen Sie sich ärztlich beraten."
Zu den Risikogruppen, die sich gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen sollten, zählen alle Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischer Grunderkrankung, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, Kontaktpersonen von Menschen mit bestimmtem Risiko (Kokonstrategie) und Schwangere.
Folgende Tipps mindern das Ansteckungsrisiko von Atemwegsinfektionen, die über Tröpfcheninfektionen beim Sprechen, Husten oder Niesen, aber auch über Hände und Oberflächen übertragen werden:
Weitere Informationen zum Thema Impfen unter www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/Influenza/Influenza.html sowie www.nali-impfen.de
Ansprechpartnerin für die Medien:
Kristin Viezens, Pressesprecherin der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Tel.: (0421) 361-2082, E-Mail: kristin.viezens@gesundheit.bremen.de