Am Montag, 17. Februar 2025, reist Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt nach Bayern, um sich mit führenden Akteurinnen und Akteuren der dortigen Raumfahrtbranche auszutauschen. Auf der Agenda stehen Besuche bei den Unternehmen OHB, MT Aerospace, Rocket Factory Augsburg, Airbus Defence and Space und Exploration Company sowie Gespräche mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem AZO Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen, dem Partner des in Bremen ansässigen Raumfahrt-Inkubators ESA BIC Northern Germany. Es wird dabei um aktuelle Entwicklungen in der Raumfahrtindustrie gehen, insbesondere um zukünftige Missionen, innovative Technologien und die Rolle Deutschlands im internationalen Wettbewerb. Darüber hinaus gibt es ein Treffen mit dem Bayerischen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Tobias Gotthardt.
Senatorin Kristina Vogt: "Die Raumfahrt ist ein entscheidender Bereich für Innovation, Sicherheit und wirtschaftliche Stärke. Private wie staatliche Investitionen in Raumfahrt bieten ein großes Potential. Besonders in Zeiten des industriellen Wandels kann die Raumfahrt neue Arbeitsplätze und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen. Da andere Länder stark in die Raumfahrt investieren, muss Europa aktiv werden, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Mehr Geld für die Raumfahrt bedeutet Investitionen in technologische Fortschritte, wirtschaftliche Unabhängigkeit, Sicherheit, Bildung und stärkt nicht nur die Wirtschaft, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Abhängigkeit von anderen Ländern kann langfristig viel teurer werden – das zeigen bereits viele konkrete Beispiele. Bremen ist ein wichtiger Standort für Luft- und Raumfahrt. Wir sehen daher eine große Chance darin, gemeinsam mit Bayern, Baden-Württemberg und anderen Bundesländern die Raumfahrt voranzutreiben und auf Bundesebene stärker zu verankern."
Mit ihrer Reise nach Bayern setzt Senatorin Vogt ein klares Zeichen für die Bedeutung der Raumfahrtbranche und betont die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den führenden deutschen Raumfahrtstandorten. Bremen, Bayern und Baden-Württemberg arbeiten bereits seit vielen Jahren im Rahmen der Europäischen Weltraumorganisation ESA an gemeinsamen Empfehlungen zur deutschen Raumfahrtstrategie. Diese enge Kooperation auf nationaler Ebene stärkt die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen der drei Bundesländer. Ziel ist es, den Austausch zwischen Industrie, Forschung und Politik weiter zu vertiefen und so die Innovationskraft Deutschlands in diesem zukunftsweisenden Bereich zu fördern.
Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wae.bremen.de