Die Senatorin für Kinder- und Bildung, Sascha Karolin Aulepp, kann zum neuen Schulhalbjahr voraussichtlich 225 neue angehende Lehrkräfte im Bundesland Bremen begrüßen. Die Ausbildung beginnt am 1. Februar 2025 im Landesinstitut für Schule (LIS) in Bremen. Damit bleibt die Zahl der Referendarinnen und Referendare in der Hansestadt weiterhin hoch: Regulär wurden in früheren Jahren regelmäßig je Halbjahr 180 Lehrkräfte in spe ausgebildet.
"Die ungebrochen hohe Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern zeigt, dass Bremen Menschen begeistert, die sich für den Lehrerberuf entscheiden. Das Interesse an der guten Ausbildung am Landesinstitut für Schule ist ein starkes Zeichen für die Zukunft unserer Schulen", freut sich die Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp.
216 Zusagen hat das Landesinstitut für Schule bereits in dieser Woche an Bewerberinnen und Bewerber erteilt, die alle erforderlichen Unterlagen eingereicht haben. Dazu kommen neun Lehrkräfte mit einer ausländischen Lehrkräfteberufsqualifikation, die in Bremen einen Anpassungslehrgang absolvieren, um ihre Qualifikation anzuerkennen. Da dieser Anpassungslehrgang zeitlich und inhaltlich weitgehend identisch mit dem Referendariat ist, werden diese Personen in Bremen als "Refs" mitgezählt.
Die neuen Referendarinnen und Referendare sind bereits den Schulen zugeordnet.
Die 225 künftigen Lehrerinnen und Lehrer können sich nun auf ihren Tag der Ernennung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf am 31. Januar 2025 im LIS freuen. Möglicherweise werden dort an diesem Tag sogar noch mehr Referendarinnen und Referendare begrüßt: Aktuell liegen Unterlagen von mehr als 20 weiteren Bewerberinnen und Bewerbern vor. Sobald diese ihr Master-Zeugnis nachgereicht haben, das ist bis zum 31. Januar 2025 möglich, können auch diese Lehramtsanwärterinnen und –anwärter zum 1. Februar an Bremer Schulen durchstarten.
Die neuen Referendarinnen und Referendare werden im Rahmen einer 14-tägigen Einführungsphase am LIS auf ihre Ausbildung vorbereitet: Die Veranstaltungen ermöglichen einen ersten Einblick in Schwerpunktthemen wie Heterogenität, Inklusion, interessengeleitetes Lernen, Sprachbildung und Mediennutzung. Hinzu kommen erste Seminare in Bildungswissenschaften, Informationen zum Bremischen Schulrecht, zur beruflichen Orientierung und der Schulsozialarbeit. Von Anfang an steht auch die Gesundheit der Lehrkräfte im Fokus. Die Referendarinnen und Referendare lernen zudem die Gremien kennen und erhalten eine Einführung in die Bibliothek des LIS. Das Landesinstitut für Schule legt besonderen Wert auf eine persönliche und umfassende Unterstützung der neuen Lehrkräfte.
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