Die Erfolgsstory wird fortgeschrieben. Unter dem Namen "futureParcours" wird das praxisnahe Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen und Schüler auch im Februar 2025 in Bremen angeboten. Wie bei einem Speed-Dating lernen die Schülerinnen und Schüler am 11. Februar 2025 in der Oberschule Kurt-Schumacher-Allee verschiedene Berufe kennen: Was macht die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern so attraktiv? Was treiben Fitness-Kaufleute? Wie wird man Polizistin oder Polizist? Junge Menschen haben viele Fragen, wenn es um ihre berufliche Zukunft geht. Unternehmen wiederum suchen händeringend motivierte Jugendliche, um sie für die vielen Ausbildungsangebote in Bremen zu interessieren. Der Bremer "futureParcours" bringt beide zusammen.
Sascha Karolin Aulepp, Senatorin für Kinder und Bildung: "Der Erfolg des 'futureParcours' zeigt: Hautnahe Einblicke in die Berufswelt zum Ausprobieren erreichen Schülerinnen und Schüler besser als jeder Vortrag. Toll, dass dabei auch direkt junge Menschen mit Unternehmen zusammengebracht und Praktika verabredet werden. Besonders freue ich mich, wenn hier der Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft in unseren Kitas bereitet wird."
Allein im 2024 haben circa 3.200 Schülerinnen und Schüler dieses praxisnahe Berufs-Speeddating mitgemacht.
Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse durchlaufen innerhalb von circa zwei Stunden bis zu acht Stationen mit praktischen Übungen. Dort erleben sie jeweils ein konkretes Berufsbild und können gleich Kontakt zu den Vertretern und Vertreterinnen der entsprechenden Branchen knüpfen. Wenn es "funkt", folgt gleich ein "Date". Zum Beispiel für einen Schnuppertag, ein Praktikum oder gar eine Ausbildung. Damit das alles reibungslos klappt, werden Jugendliche, Lehrkräfte und Unternehmen im Unterricht und auf Informationsveranstaltungen an Bremer Schulen auf den großen Tag vorbereitet. In diesem Jahr haben die ersten vier Bremer "futureParcours "bereits im Januar am Alexander von Humboldt Gymnasium, in der Oberschule in den Sandwehen und der Oberschule an der Koblenzer Straße stattgefunden.
Unterstützt wird der "futureParcours" neben der Senatorin für Kinder und Bildung und der Senatorin für Arbeit Soziales, Jugend und Integration auch von der Agentur für Arbeit, der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven und den Rotariern. Weitere Förderer sind die ABIG Bremen, die Schütting Stiftung Bremen, der Förderkreis des Rotary Clubs Bremen-Neuenlande e.V. und ADVOcuram.
Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven: "Ich bin sehr froh, dass wir zusammen mit weiteren Partnern diese Serie der praktischen Berufsorientierung in diesem Jahr finanzieren und damit fortsetzen können. Praktisches Erleben kombiniert mit guter Berufsberatung macht die 'futureParcours' zu einem wertvollen Instrument der Entscheidungsfindung für Jugendliche vor der Berufswahl."
Michael Zeimet, Geschäftsführer und Leiter Aus- und Weiterbildung bei der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, erklärt: "Die Schütting-Stiftung und auch die Handelskammer Bremen selbst unterstützen die Bremer 'futureParcours', weil sie den Unternehmen die Möglichkeit bieten, die Arbeitswelt auf greifbare Weise in die Schulen zu bringen. Dadurch erhalten Schülerinnen und Schüler wertvolle Einblicke und unkomplizierte Kontakte zu Unternehmen. Entstehen daraus Praktika, eine Ausbildung oder ein duales Studium, ist das umso erfreulicher!"
Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, Incomming-Governor 2025/2026 Rotary Distrikt 1850: "Der vom Rotary Club Bremen-Neuenlande im Rotary-Distrikt 1850 initiierte 'futureParcours' weitet den Blick der Jugendlichen auf unterschiedliche Branchen, so dass sie eine besser informierte Entscheidung für ihren zukünftigen Berufsweg fällen können."
Weitere Termine des "futureParcours":
Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin bei der Senatorin für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de